Aktuelle Seminare

„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…“ / Diskriminierung erkennen und Haltung zeigen

Sich positionieren und handeln gegen Diskriminierung in Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus. Wie gestalten sich aktuelle Diskriminierungsformen? Was ist meine Rolle darin? Und wie kann ich mich dagegenstellen und argumentieren?

Was in der Öffentlichkeit gesagt werden „darf“, hat sich in den letzten Jahren weit nach rechts verschoben. Im privaten und beruflichen Umfeld werden wir mit rechtspopulistischen, rassistischen oder anderen diskriminierenden Äußerungen, Denkmustern sowie Verschwörungserzählungen konfrontiert. Um mehr Sicherheit zu gewinnen, was diskriminierend sein kann und was nicht, werden wir uns mit verschiedenen Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen auseinandersetzen. Zusätzlich werden eigene Diskriminierungserfahrungen sowie eigenes diskriminierendes Verhalten reflektiert. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen rechtspopulistischen Äußerungen und Argumentationsmustern, der Stärkung der eigenen Haltung und der Entwicklung von Gesprächsstrategien. Mit wem möchte ich diskutieren, welche Haltung nehme ich dabei ein und wann entscheide ich mich für andere Handlungsstrategien? Wir werden verschiedene Gesprächssituationen simulieren, um die eigene Argumentationsfähigkeit zu trainieren und zu stärken.

Dieser Workshop befähigt Diskriminierung im Alltag zu erkennen, Handlungs- und Argumentationslinien zu entwickeln und stärkt somit die eigene Klarheit und Handlungsfähigkeit.

Hinweis:
In dem Seminar werden diskriminierende Begriffe und Äußerungen thematisiert, was schmerzhafte Gefühle auslösen kann. Damit jede*r gut seine/ihre* Grenzen wahren kann, achten wir darauf, einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen zu schaffen.

Termin: 22. und 23.02.2023
Veranstalter: Alice-Salomon-Hoschschule
Ort: Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
Zeiten: jeweils 10  – 17 Uhr

Demokratie in der Praxis – Wege zu einem respektvollen Miteinander / Betzavta – ein Demokratie-, Menschenrechts- und Toleranztraining

Ob im Politikbetrieb, in einer Initiative, einer Baugruppe oder einem ganz normalen Team, meist besteht der Anspruch, alle Meinungen anzuerkennen und sich (basis)demokratischen Prinzipien unterzuordnen. Den Alltag erleben wir jedoch oft anders, theoretischer Anspruch und gelebte Wirklichkeit klaffen häufig auseinander. Bei Meinungsunterschieden erleben wir oft Ausgrenzung von Minderheitspositionen, faule Kompromisse und Diskriminierungen. Bei dem in Israel entwickelten Betzavta-Training (Betzavta=Miteinander) werden die in Gruppenprozessen üblichen Herangehensweisen, wie Mehrheitsentscheid, Verzicht oder Unterdrückung, hinterfragt und die Suche nach kreativen Lösungsmöglichkeiten angeregt. Im Mittelpunkt steht dabei die Anerkennung des prinzipiell gleichen Rechts aller Menschen auf freie Entfaltung. In Einzel- und Gruppenarbeit sowie spielerischen Übungen begeben sich die Teilnehmenden in fiktive Situationen, die gleichzeitig gesellschaftliche Konflikte widerspiegeln. Wichtige Themen sind dabei: Einschluss/Ausschluss, Mehrheit/Minderheit, Grundrechte und demokratische Prinzipien.

Abgeleitet vom konkreten Handeln in der Übung werden Parallelen zum Alltag aufgezeigt und eigene Mechanismen aufgedeckt. Durch das Erfahren eigener und fremder Bedürfnisse werden Selbstreflexion und Empathie gefördert und soziale Kompetenzen für ein respektvolles Miteinander gestärkt.

Termin: 14. und 16.04.2023
Trainer*innen: Guido Monreal, Conny Roth
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Ort: Sebastianstraße 21, 10179 Berlin
Zeiten: Samstag und Sonntag, 11 – 17 Uhr
Kosten: 100 Euro, ermäßigt 50 Euro
Anmeldung: Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung

„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…“ / Diskriminierung erkennen und Haltung zeigen

Sich positionieren und handeln gegen Diskriminierung in Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus. Wie gestalten sich aktuelle Diskriminierungsformen? Was ist meine Rolle darin? Und wie kann ich mich dagegenstellen und argumentieren?

Was in der Öffentlichkeit gesagt werden „darf“, hat sich in den letzten Jahren weit nach rechts verschoben. Im privaten und beruflichen Umfeld werden wir mit rechtspopulistischen, rassistischen oder anderen diskriminierenden Äußerungen, Denkmustern sowie Verschwörungserzählungen konfrontiert. Um mehr Sicherheit zu gewinnen, was diskriminierend sein kann und was nicht, werden wir uns mit verschiedenen Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen auseinandersetzen. Zusätzlich werden eigene Diskriminierungserfahrungen sowie eigenes diskriminierendes Verhalten reflektiert. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen rechtspopulistischen Äußerungen und Argumentationsmustern, der Stärkung der eigenen Haltung und der Entwicklung von Gesprächsstrategien. Mit wem möchte ich diskutieren, welche Haltung nehme ich dabei ein und wann entscheide ich mich für andere Handlungsstrategien? Wir werden verschiedene Gesprächssituationen simulieren, um die eigene Argumentationsfähigkeit zu trainieren und zu stärken.

Dieser Workshop befähigt Diskriminierung im Alltag zu erkennen, Handlungs- und Argumentationslinien zu entwickeln und stärkt somit die eigene Klarheit und Handlungsfähigkeit.

Hinweis:
In dem Seminar werden diskriminierende Begriffe und Äußerungen thematisiert, was schmerzhafte Gefühle auslösen kann. Damit jede*r gut seine/ihre* Grenzen wahren kann, achten wir darauf, einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen zu schaffen.

Termin: 28. und 29.10.2023
Trainer*innen: Naomi Lwanyaga, Conny Roth
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Ort: Sebastianstraße 21, 10179 Berlin
Zeiten: Samstag und Sonntag, 11  – 17 Uhr
Kosten: 60 Euro, ermäßigt 30 Euro
Anmeldung: Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung

Gruppenprozesse demokratisch gestalten

Achtung und Respekt als grundlegende Haltung ist das eine. Wie aber gestalte ich Gruppenprozesse so, dass alle die Chance haben, sich einzubringen und dass „alle an einem Strang ziehen“? Wie sieht das ganz konkrete Handwerkszeug einer demokratischen Entscheidungsfindung aus? Wie kann ich ein Ergebnis erzielen, mit dem möglichst alle einverstanden sind und das nachhaltig ist?

Das Seminar verbindet ein grundlegendes Moderationstraining mit einfachen, materialarmen Übungen zur Teamentwicklung. Es werden Methoden zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung vorgestellt und ausprobiert, in denen sich alle gleichwertig einbringen können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Praxis. Das meint zum einen das Kennenlernen der Übungen als Teilnehmende, zum anderen das sich selbst Ausprobieren in der Funktion als Moderierende.

Ein weiterer wichtiger Teil ist die Reflexion der Methoden: Wie können sie bei welcher Zielgruppe eingesetzt werden? Welche Vorteile und welche Fallstricke bergen sie?

Auch der Umgang mit schwierigen Teilnehmer*innen wird thematisiert.

Themen sind: Moderationszyklus, Kartenfrage, Themenspeicher, Punkten, Mehrfelder-Tafel, Maßnahmenplan, stille Diskussion, Blitzlicht, Stuhlreise, schwebender Stab, elektr. Feld u.a.

Termin: 11. und 12.11.2023
Trainer*innen: Guido Monreal, Conny Roth
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Ort: Sebastianstraße 21, 10179 Berlin
Zeiten: Samstag und Sonntag, 11 – 17 Uhr
Kosten: 100 Euro, ermäßigt 50 Euro
Anmeldung: Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung