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„Eigene Toleranzgrenzen erkennen und ausweiten“
Was meint Toleranz im Alltag und wie tolerant bin ich (wirklich)? Ein Seminar zur Selbstreflexion

Unsere Gesellschaft polarisiert sich. Toleranz für jeweils Andersdenkende nimmt ab und wird von vielen fast schon als Zumutung empfunden.

Für eine pluralistische und vielfältige Gesellschaft ist Toleranz jedoch eine unverzichtbare, alltägliche zwischenmenschliche Grundhaltung. Ohne sie kann ein friedliches Zusammenleben nicht funktionieren. Doch wie die gesellschaftlichen Verhältnisse gerade zeigen, ist Toleranz keine Selbstverständlichkeit. Sie muss immer wieder neu gelehrt und erlernt werden. Das dem Konzept „Achtung(+)Toleranz“ zugrunde liegende Verständnis von Toleranz begreift sie nicht als „Gleichgültigkeit“ oder „Erdulden“, sondern als ein aktives Konfliktverhalten, das als Ausdruck einer demokratischen Grundhaltung, das gleiche Recht auf freie Entfaltung aller Menschen umsetzen möchte.

»Achtung (+) Toleranz« ist ein Seminarkonzept zur Demokratiebildung: Mit Hilfe von Theorie-Inputs, Übungen, Reflexion und Austausch werden Grundlagen eines partnerschaftlichen Dialogs vermittelt, innere Abwehrhaltungen und Vorurteile als Hindernisse für ein tolerantes Miteinander bewusst gemacht sowie Strategien für eine hilfreiche Kommunikation erprobt. So fragen die Übungen zum Beispiel nach der eigenen Toleranzgrenze und der eigenen „inneren Landkarte“. Die in den Übungen gesammelten Erfahrungen werden gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden reflektiert und mit dem eigenen Alltag in Verbindung gebracht. Die persönlichen Werte, die eigene Identität und Prägung werden reflektiert und Voraussetzungen sowie Kriterien für tolerantes Handeln thematisiert.

Termin: 06. – 08.11.2020
Zeiten: Fr. 17 – 20 Uhr, Sa./So. 11 – 18 Uhr
Veranstalter/Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Dozent*innen: Guido Monreal, Conny Roth
Gebühr: 125 Euro / 62,50 Euro ermäßigt
Anmeldung: 030/308 779 485, Programm Heinrich-Böll-Stiftung, Bildungswerk Berlin